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Jalan-Jalan - Nightout @ Chinatown
Dauer: 4.0 Stunden

SEHENSWÜRDIGKEITEN VON SINGAPORE

Chinatown

Die Chinatown von Singapur ist einzigartig: Hier ist nicht nur einer der Gründungskerne der Stadt, sondern besonders viele der historischen Gebäude sind bis heute erhalten geblieben.

Hier trifft Moderne und Tradition aufeinander und so werden hier die Ideen der Zukunft entwickelt

In Chinatown trifft Moderne und Tradition aufeinander.

Chinatown in Singapur ist noch immer ein Ort, an dem jahrhunderte alte Traditionen noch gepflegt werden aber darüber hinaus ein lebendiger Stadtteil der Metropole Singapur. Hier trifft Moderne und Tradition aufeinander und so werden hier die Ideen der Zukunft entwickelt.

Der Kontrastreichtum macht die Faszination von Chinatown aus und viele Teile von Chinatown sind dabei nicht einmal chinesischen Ursprungs. Der Besucher findet hier z.B. den ältesten Hindutempel von Singapur und auch Moscheen, die hier - lange vor der Einwanderungswelle aus China - entstanden.

Besucher sollten sich hier ein wenig Zeit nehmen und die Facetten dieses abwechslungsreichen Stadtteils genießen - sowohl bei Tag als auch bei Nacht.

Geschichte - Die Wurzeln Chinatowns reichen zurück in das Jahr 1819, als Sir Stamford Raffles an dieser strategisch günstig gelegenen Bucht einen Handelsposten errichtete. Singapur war als Freihafen gegründet und so wurde der kleine Handelsposten schnell zu einem Anziehungspunkt für Immigranten und Glücksjäger.

Die erste größere Einwanderungswelle von China begann 1821. Die Einwanderer aus Xiamen errichteten aus Dankbarkeit für die glücklich überstandene Reise und in Hoffnung auf eine gute Zukunft den Thian Hock Keng Tempel. Chinatown wurde die Heimat der chinesischen Einwanderer, der Ort in dem sie lebten. Arbeit fanden sie in der Nähe des Flusses.

Der Kontrastreichtum macht die Faszination von Chinatown aus und viele Teile von Chinatown sind dabei nicht einmal chinesischen Ursprungs

Der Kontrastreichtum macht die Faszination von Chinatown aus.

Die Lebensbedingungen der chinesischen Einwanderer waren alles andere als gut. Bandenkriminalität und schlechte Sanitäre Versorgung machten den Arbeitern das Leben schwer. Viele der unqualifizierten Arbeiter, die mit großen Hoffnungen hierher gekommen waren sahen ihre Hoffnungen schwinden. Der Missbrauch von Opium leistete der Armut und der Hoffnungslosigkeit weiter Vorschub. Doch die schlechte Situation in China und der Hoffnungsschimmer auf ein besseres Leben in Singapur ließ den Strom der Einwanderer in den nächsten Jahren nicht abreißen.

Sri Mariamman Tempel - Der Sri Mariamman Tempel in der South Bridge Road ist der älteste und wichtigste Hindu Tempel in Singapur. Die Anlage wurde 1827 errichtet und ist im Jahr 1973 zu einem nationalen Denkmal von Singapur erklärt worden. Der Tempel ist der Göttin Mariamman geweiht, einer Gottheit, die besonders bei Seuchen, wie der Cholera oder den Pocken, um Hilfe gebeten wurde. Man kann die Existenz dieses Tempels als Zeichen für die schlechten sanitären Bedingungen in Singapurs Gründungsperiode ansehen.

Jeder Besucher des Tempels muss eine Glocke läuten um die Götter von seinem Besuch in Kenntnis zu setzen und mit einem Glockenläuten muss auch das Verlassen des Tempels kundgetan werden.

Neben den hinduistischen Gläubigen zieht der Sri Mariamman Tempel auch viele Chinesen an, die hier ihre Gebete verrichten. Eine Besonderheit stellen zwei Fenster des Tempels dar, die in chinesischem Stil gehalten sind. Eine solche Stielmischung finden wir in keinem anderen hinduistischen Tempel in Singapur und er soll ein Zugeständnis an die hier lebenden Chinesen sein um auch ihrem Glauben einen Platz in diesem Tempel einzuräumen.

Chinatown in Singapur ist noch immer ein Ort, an dem jahrhunderte alte Traditionen noch gepflegt werden aber darüber hinaus ein lebendiger Stadtteil der Metropole Singapur

Chinatown ist noch immer ein Ort, an dem jahrhunderte alte Traditionen gepflegt werden.

Shophouses - Seit jeher prägten die Shophouses das Straßenbild in Chinatown. Diese pittoresken Häuser werden "Shophäuser" genannt, da das Untergeschoß als Laden dient und die Besitzer die oberen Stockwerke bewohnen. Die architektonische Stilrichtung wird auch als "chinesisches Barock" bezeichnet und ist eine Mischung zwischen chinesischen, malaiischen und europäischen Einflüssen. Der malaiische Stil findet seinen Ausdruck in den detaillierten Holzschnitzereien und der Pintupagar, einer Schwingtür, wie man sie auch aus Wildwest Filmen kennt. Diese Konstruktion hält allzu neugierige Blicke fern, lässt aber eine kühlende Briese in den Innenraum streichen.

Der Einfluss des Empires macht sich besonders im gregorianischen Stil der Fenster bemerkbar. Die chinesische Patenschaft wird durch die reichen Farben offensichtlich die das ganze Haus verzieren. Ebenfall überall in und an den Shophouses findet man chinesische Glückssymbole, die böse Geister bannen und Glück und Reichtum der Bewohner bewahren sollen. Man kann auch noch einige Häuser sehen, deren Keramik gedeckte Dächer einen Halbmond bilden. Diese Dachkonstruktion soll den Abfluss des Regenwassers sammeln und als sichtbares Zeichen für Reichtum über die Fassade des Hauses ableiten.

Essen und Trinken - Ganz Singapur ist ein Paradies für Feinschmecker und Chinatown bildet hierbei keine Ausnahme. Essen spielt überall in Chinatown eine große Rolle. Hier dinieren Geschäftsleute und verwöhnen den Gaumen mit erlesenen Weinen und Haifischflossensuppe, während nur einige Meter weiter eine chinesische Familie den Hunger an einer Schüssel Gemüse stillt.

Natürlich ist die chinesische Küche die häufigste in Singapur - ganz besonders in Chinatown. Hier findet man die Spezialitäten nahezu jeder chinesischen Provinz, allen voran die Gerichte aus Kanton, Hakka, Hokkien und Hainan.

Wohnen - In Chinatown und der näheren Umgebung wurden mit großem Elan und hohem finanzielle Aufwand alte Shophouses komplett entkernt und in Boutique- und Designhotels umgebaut. Zu den beliebtesten zählen das Royal Peacock, das Hotel 1929, das Berjaya Duxton Hotel sowie das 2005 neu eröffnete Deluxe-Boutique-Hotel The Scarlet.

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